Alle Beiträge von PosaunenchorKippenheim

Markt unter neuem Licht

Geschenke vom Weihnachtsmann gab es für die kleinen Besucher des Kippenheimer Weihnachtsmarktes. | Foto: Heidi Fössel
KIPPENHEIM. Der 17. Kippenheimer Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende wartete mit einer Neuheit auf. Quer über die Poststraße hing die neue Weihnachtsbeleuchtung, die zusammen mit den von Schülern geschmückten Weihnachtsbäumen für ein weihnachtliches Flair sorgten.

Zur Eröffnung des Marktes am Samstagabend kam die neue Beleuchtung in der Dämmerung so richtig zur Geltung und entfaltete ihren Glanz. Die Meinungen über die neuen Lichterketten gingen aber auseinander. Die einen waren voll des Lobes, andere meinten, dass sie etwas zu hoch hinge und damit vielleicht ein wenig zu klein wirke. Einig war man sich aber darin, dass sie im nächsten Jahr ergänzt werden soll.

Schon von Beginn an strömten die Menschen auf den Markt. Die Veranstalter – Gemeinde und die Werbegemeinschaft – waren mit der Besucherzahl sehr zufrieden, manchmal ging es zwischen und an den etwa 50 Ständen sehr eng zu. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Matthias Gutbrod und der Weinkönigin Lisa Schlenker begrüßte die Werbegemeinschaft jeden Besucher mit einem Gläschen Spätburgunder, auch der Glühwein fand reißenden Absatz.

Das Angebot an den Ständen war groß und vielfältig. Da gab es Weihnachtskränze, Selbstgebasteltes, Schmuck, Süßigkeiten, Socken oder Nützliches für den Haushalt. Kurzum, Sachen, die man sich sonst nicht so oft kauft. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Posaunenchor, später übernahm dies der Männergesangverein, die Alphornbläser aus Schweighausen und die Familie Beck mit Drehorgelmusik. Als Publikumsmagnet erwies sich an beiden Tagen die Weihnachtsverlosung, bei der es attraktive Preise der Werbegemeinschaft zu gewinnen gab.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familien und Kinder, auf die ein abwechslungsfreiches Programm wartete. Die Schule, die Kindergärten und das Jugendzentrum boten für Kinder weihnachtliches Basteln, Plätzlebacken und Spiele. An beiden Tagen war auch der Nikolaus unterwegs, begeistert griffen die Kinder in dessen Krabbelsack. Viele Besucher nutzten den Sonntagnachmittag, um auf dem Weihnachtsmarkt ein Mittagessen einzunehmen. Für das leibliche Wohl war an zahlreichen Ständen und in den Buden gesorgt. Nach der Eröffnung am Sonntagmorgen übernahmen die Jagdhornbläser der Jägervereinigung, die Jungmusiker des Musikvereines, Irene Preschle mit der Akkordeongruppe und die Musikschule Frieß aus Schmieheim die musikalische Unterhaltung.

Großes Interesse fand die Krippenausstellung von Dieter Kölble in der Sparkassenpassage. Er ist mit seinen selbstgebauten Krippen vom Weihnachtsmarkt nicht mehr wegzudenken. An beiden Tagen war zudem die Synagoge zur Besichtigung geöffnet. Der Erlös aus dem Weihnachtsmarkt kommt der Schule und den Kindergärten zu Gute.

Quelle: Badische Zeitung

Kindergartenbasar – mehr als schöner einkaufen

Bunt waren die Darbietungen im Kindergartenbasar – so wie der Kindergarteneltern bei ihrem Tanz. | Foto: sandra decoux-kone
KIPPENHEIM (ab). Musikalische und kulturelle Darbietungen, weihnachtlich Kreatives und Dekoratives, das waren die Zutaten für den Kindergartenbasar der evangelischen Kirchengemeinde. Mitgewirkt haben alle Gruppen der Kirchengemeinde. Und die Veranstaltung erwies sich an beiden Tagen wieder als Besuchermagnet, freute sich Kirchengemeinderatsvorsitzender Hans Schillinger. Darunter war auch eine Abordnung aus Traenheim, der elsässischen Kirchenpartnergemeinde.

Auftakt war am Samstagabend mit dem Posaunenchor unter Leitung von Werner Siefert, der „Sunny day“ von Dizzy Straford und vier Tänze aus dem siebzehnten Jahrhundert spielte – und später noch Variationen des Badner Liedes. Nicht minder begeisterte der Kirchenchor (Leitung Hans Zimmermann) mit eher weltlichen Stücken die Zuhörer, mit denen zudem ein Kanon angestimmt wurde.

Eingebettet in die musikalischen Darbietungen waren Sketche mit Regina und Manfred Burger, passend zum Schiller-Jahr präsentierten Irene Preschle und Günther Friese „eine Reise nach Weimar“, während die Mädchenjungschar in einem Sketch befürchtete, dass die Mäuse wegen der Renovierung der Kirche dort keinen Platz mehr haben. Die Tanzgruppe der Kindergarteneltern präsentierte Lieder zum Mitsingen.

Der Sonntagnachmittag war ganz den Kindergartenkindern vorbehalten. Kindergartenleiterin Herta Wälde hatte mit ihrem Team eine Aufführung über die Jahresuhr einstudiert – schade war, dass die Aufführung im Gemurmel der Erwachsenen und beim Losverkauf für die Sonderverlosung etwas unter ging, hatten sich doch die Kleinen mit viel Mühe vorbereitet. Später spielte die Jugendabteilung des Musikvereins Blasmusik zur Unterhaltung.

An beiden Tagen verkauften die Kindergarteneltern beim Basar ihre selbst gebastelten Weihnachtsdekorationen. Der Erlös aus der Veranstaltung kommt je zur Hälfte dem Kindergarten und der Kirchengemeinde zu Gute.

Quelle: Badische Zeitung

Ökumene kein Fremdwort

Abschied von Kippenheim nahm Pfarrerin Ute Braun. | Foto: Sandra decoux-Kone
KIPPENHEIM (ab). Es ist die erste Pfarrstelle für Pfarrerin Ute Braun gewesen. Sieben Jahre hat sie die beiden Gemeinden Kippenheim und Kippenheimweiler seelsorgerisch betreut. Ende des Monats verlässt sie Kippenheim, um die Pfarrstelle in Lichtenau zu übernehmen. Am Sonntagabend ist sie in einem festlichen Gottesdienst verabschiedet worden.

Der Gottesdienst wurde mitgestaltet von den beiden Kirchenchören und dem Posaunenchor. Als Leitfaden für den Gottesdienst hatte sich die Pfarrerin die Geschichte vom sinkenden Petrus ausgesucht. Sie sei eine ihrer Lieblingsgeschichten in der Bibel, weil sie mit Petrus, „dem Prototyp des Glaubenden und des Zweiflers“, den Wechsel zwischen Vertrauen und Zweifel erzählt.

Die Geschichte um Petrus, als er auf Geheiß von Jesus über das Wasser geht, er dann aber in den stürmischen Wellen zu ertrinken droht, weil er plötzlich auf dem unbekannten Weg zweifelt, durch die helfende Hand von Jesus aber gerettet wird, stehe für die Christen. Und für das Vertrauen, neue Wege zu gehen und stürmischen Zeiten entgegenzugehen, denn Jesus gebe die Kraft für den Weg, der vor uns liege, sagte die Pfarrerin.

Bevor Schuldekan Hans Georg Dietrich die Entpflichtung vornahm, würdigte er den Mut von Ute Braun, mit dem sie mit neuen Ideen die Herausforderungen angenommen habe, an ihrer ersten Stelle gleich zwei Gemeinden zu betreuen. Besonders hob er Brauns Engagement für die Jugend im Jugendkreis und im MiniGottesdienst sowie die kreative Gestaltung der Gottesdienste hervor. Ihr herzliches Lachen werde er vermissen, auch bei der Arbeit im Kirchenbezirk.

Dekan Gerhard Vetterle von der katholischen Pfarrgemeinde dankte Braun vor allem dafür, dass auch durch ihren Einsatz das Wort der Ökumene kein Fremdwort geblieben sei. Auch dem Vertreter des Südbezirkes, Frank Schleifer, werde die Pfarrerin mit ihrem Lächeln, ihrer Freundlichkeit und ihrer natürlichen Art fehlen. Volkhard Krall von der Lahrer Kirchengemeinde nannte ihren Mut zu Unkonventionellem. Er wünschte sich, Mitglied der Pfarrgemeinde zu sein, in der Braun Pfarrerin ist.

Abschied von Ute Braun nahmen auch Bürgermeister Matthias Gutbrod, der Ortsvorsteher aus Kippenheimweiler Eberhard Roth, Vertreterinnen der beiden Kindergärten, der Jugendkreis, der Kirchengemeinderat, der Ältestenkreis und die Konfirmanden. Da klang Wehmut mit: Für die Kirchengemeinde gehe eine besondere Zeit mit einer Pfarrerin zu Ende, die eine außergewöhnliche Gabe habe, Gottesdienste zu leiten und zu predigen. Nach dem Gottesdienst hatten die zahlreichen Kirchenbesucher bei einem Empfang die Möglichkeit, sich von ihrer Pfarrerin zu verabschieden.

Quelle: Badische Zeitung

Kinder zeigen ihre eigene Mode

Mit ihren selbst entworfenen und gefertigten Kostümen gingen die Kindergartenkinder beim Sommerfest auf den Laufsteg. | Foto: Sandra Decoux-Kone

KIPPENHEIM (ab). Das Sommerfest der evangelischen Kirchengemeinde am vergangenen Sonntag hat sich als großer Publikumsmagnet erwiesen. Das Wetter war prächtig; dementsprechend wurde im Hof des Kindergartens kräftig gefeiert.

An dem Fest nahmen alle Gruppen der Kirchengemeinde teil, die größte Aufmerksamkeit aber lenkten die Kindergartenkinder auf sich. In einem monatelang dauernden Projekt hatten sie mit Kindergartenleiterin Herta Wälde und ihrem Team eine Modenschau vorbereitet. Die Kinder hatten ihre Modelle selbst kreiert und angefertigt. Da konnte es schon einmal passieren, dass eine Naht nicht hielt oder die Hose herunterfiel. Ob Stoffreste, Federn, Krepppapier, Geschenkband, Aufkleber, CDs oder Plastikblumen, der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt, da stimmten sogar die Accessoires.

Am Sonntag war es dann endlich soweit: Der Countdown für die Präsentation auf dem Catwalk lief. Im Kindergartenhof war ein großer Laufsteg aufgebaut. Die Kinder waren mächtig aufgeregt und die große Frage war, wer als Erster startet. Schließlich marschierten 35 Kinder in schillernnden Kostümen über den Laufsteg. Manch einer etwas zaghaft, andere wiederum fröhlich winkend und sich drehend wie ein Profi. Zu sehen waren Prinzessinnen, Blumenkleider, Kapitäne, Piraten, Leopardenjäger auf Safari und vieles mehr. Das Publikum war begeistert, der Beifall für die Kleinen wollte kein Ende nehmen. Den Auftakt des Festes bildete ein Gottesdienst am Morgen im Hof des Kindergartens, zelebriert von Prädikantin Monika Kappus. Musikalisch wurde er mit gestaltet vom Kirchen- und Posaunenchor. Schon da waren viele Besucher gekommen, so dass noch rasch Bänke aufgestellt werden mussten. Viele blieben zum Mittagessen, das bald ausverkauft war.

Quelle: Badische Zeitung

Musik und Hock bei Waldhütte Vogesenblick

KIPPENHEIM-SCHMIEHEIM (BZ). Der MGV 1865 Schmieheim veranstaltet am Pfingstsonntag und -montag bei der Waldhütte Vogesenblick am Waldrand oberhalb des Dorfes sein traditionelles Waldfest. Am Pfingstsonntag findet um 10.30 Uhr ein Gottesdienst mit Dekan Mathias Kreplin statt. Der Posaunenchor Kippenheim und der Männergesangverein Kürzell umrahmen den Gottesdienst. Anschließend treffen sich die Besucher zu einem Waldfesthock mit Speis und Trank sowie Unterhaltungsmusik.

Am Pfingstmontag, 1. Juni, unterhalten von 10.30 Uhr an beim Frühschoppen die Gastvereine aus Rust und Münchweier die Besucher musikalisch, von 14 Uhr an tragen die Gastvereine aus Meißenheim und Sulz und die Schlosskapelle Schmieheim zur Unterhaltung bei. Um 19 Uhr beginnt der Festausklang mit beschwingten Melodien.

Quelle: Badische Zeitung

Für die Kirche kommen alle

Ein Konzert, das alle begeisterte – die Veranstalter wegen der überwältigenden Besucherzahl, das Publikum wegen des dargebotenen Musikprogramms. | Foto: sandra decoux-kone
KIPPENHEIM. Die Mitglieder des Ältestenrates der evangelischen Kirchengemeinde waren überwältigt: Der Einladung zum Benefizkonzert für die Innenrenovierung der evangelischen Friedenskirche sind am Sonntagabend so viele Besucher gefolgt, dass selbst die eilends zusätzlich herbeigeschafften Stühle nicht ausreichten, um allen einen Sitzplatz zu bieten.

„Damit hatte keiner gerechnet, zeigt es aber doch, dass die Kirche vielen am Herzen liegt“, sagte Pfarrerin Ute Braun. Die Gründung der Kirche, die eine Sehenswürdigkeit darstellt, lässt sich nicht genau festlegen. Funde lassen darauf schließen, dass mit der Gründung Kippenheims durch den fränkischen Fürsten Chippo 763 n. Chr. bereits eine kleine Kirche auf Resten eines römischen Gebäudes errichtet wurde; andere Teile der Kirche waren romanischen Ursprungs. Die heutige Kirche, Anfang des 18. Jahrhunderts durch ein Feuer zerstört und wieder aufgebaut, stammt aus der Zeit um 1500. Drei Jahre nach dem dreißigjährigen Krieg (1651) wurde die Kirche Gotteshaus für beide Konfessionen. Mit dem Bau einer neuen katholischen Kirche endete 1961 das Simultanverhältnis. Danach wurde die Friedenskirche innen und außen gründlich renoviert, jetzt steht erneut eine Innenrenovierung an. Geplant sind ein neuer Innenanstrich, ein Behinderten-WC, ein stufenloser Eingang und die Verbesserung der Mikrofonanlage und Lichtverhältnisse. Die Liste der Wünsche ist lang; sollten alle umgesetzt werden, würden geschätzte Kosten von 460 000 Euro anfallen, so die Pfarrerin. Bis in einem Jahr erwartete Zuschüsse vom Kirchenbauamt fließen und mit den Arbeiten dann auch begonnen werden könnte, setzen die Verantwortlichen alles daran, zur Finanzierung beizutragen. Das Benefizkonzert war ein erster Schritt dazu.

Alphornbläser setzen besondere Akzente

Geboten wurde Musik aus alter und neuer Zeit, aus verschiedenen Epochen und Volksgruppen. Mitwirkende waren der Posaunenchor, der evangelische Kirchenchor, die Alphornbläser Edelweiß aus Schweighausen, Hermann Feist an Orgel und Klavier sowie die gebürtige Kippenheimerin Christiane Ascheberg an der Oboe. Den Auftakt bildete der Posaunenchor (Leitung Werner Siefert) mit der Sonate in Es-Dur von Vivaldi. Später präsentierten die Bläser neben dem Choral „Jauchzet dem Herrn“ von Mendelsohn-Bartholdy das moderne Stück „Friends for Life“ von Dizzy Stratford. In die Zeit des Barocks mit seinen Tänzen führte die Sonate in G-Moll für Oboe und Basso Continuo von Johann Weiss, brillant Christiane Ascheberg an der Oboe und Hermann Feist am Klavier. Der Kirchenchor (Leitung Hans Zimmermann) sang „Ehre und Preis sei Gott dem Herrn“ von Bach und ein israelisches Volkslied.

Akzente setzten die Alphornbläser. Im Kyrie und Sanctus aus der Allgäuer Messe war die emotionale Kraft der volkstümlichen Kirchenmusik zu spüren, wie es Ansager Günter Friese formulierte. Nicht weniger beeindruckend war die Fanfare des Bücheltrios der Alphornbläser: Die Büchel ist ein mehrfach gebogenes Holzinstrument, es gleicht einer großen Trompete. Der vom Kirchenchor gesungene Gospel aus Botswana „Sana Sananina“ in a capella mit Percussion überzeugte mit einer rhythmischen Struktur und effektvollen Harmonie. Nach dem gemeinsamen „Friedensruf“ der Alphornbläser und dem Chor beschlossen der verbale Segen von Pfarrerin Braun und der musikalische aus dem Schlussgesang der Allgäuer Messe ein Konzert, das die Zuhörer mit lang anhaltendem Applaus dankten.

Quelle: Badische Zeitung

So duftet Weihnachten

Schmuck zur Weihnachtszeit für die Wohnung – die Besucher in Kippenheim freuten sich daran. | Foto: ulrike hiller
KIPPENHEIM. Alle Jahre wieder zum ersten Advent lockt über das Wochenende der Kippenheimer Weihnachtsmarkt zahlreiche Besucher in die Poststraße.

Bürgermeisterstellvertreterin Annerose Mattmüller sprach bei der Eröffnung am Samstagnachmittag von einem Stück Lebensqualität im Dorf, die der von Werbegemeinschaft und Gemeinde veranstaltete Weihnachtsmarkt biete. An 45 Ständen fanden die Besucher ein reichhaltiges Angebot an Weihnachtsgeschenkideen und -dekoration, aber auch an Praktischem für den Winter, wie wärmende Socken und natürlich Selbstgebackenes und Glühwein. Bei Einbruch der Dunkelheit leuchtete die Poststraße in weihnachtlichem Licht. Der Duft von Gewürzen und Glühwein lag in der Luft, bei eisiger Kälte wärmte sich so mancher an einem Gläschen.

Der Sonntag war wieder Familientag. Die Schule, die Kindergärten und das Jugendzentrum boten für die kleinen Gäste weihnachtliches Basteln, Plätzchenbacken und Ponyreiten an, neben der Märchenstunde in der Synagoge ein Höhepunkt für die Kinder. Während sie bei unterschiedlichen Aktivitäten eifrig mitmachten, konnten die Eltern einen Abstecher zum Weihnachtsbasar der katholischen Pfarrgemeinde im „Rindfuß“ oder zur Krippenausstellung von Dieter Kölble in der Sparkassenpassage machen. Oder einfach nur über den Weihnachtsmarkt bummeln und Bekannte treffen.

Wer Glück hatte, gewann bei der Verlosung der Werbegemeinschaft oder bei der Verlosung aus der Gemeindeblattaktion Bilderrätsel attraktive Preise. Mit Musik und Liedern untermalten Posaunenchor, Männergesangverein, Rainer Kammerer von der Jagdhornbläsergruppe aus Meisenheim, Jungmusiker, Schulchor und Akkordeonspielgruppe die vorweihnachtliche Atmosphäre des Marktes.

Quelle: Badische Zeitung

Daniela Lutterer trägt die Krone

Daniela Lutterer posiert in Dirndl und mit Weinglas.
Daniela Lutterer posiert in Dirndl und mit Weinglas.
Daniela Lutterer wurde beim Festabend zur neuen Kippenheimer Weinkönigin gewählt

Von der BZ Mitarbeiterin Erika Sieberts

KIPPENHEIM. Daniela Lutterer trägt nun für ein Jahr Krone und Zepter: Die 20-Jährige ist am vergangenen Freitag beim Festabend des Kippenheimer Weins zur neuen Weinkönigin gekrönt worden.

„Ich weiß schon, dass einiges auf mich zukommt“ , sagt die angehende Erzieherin, die derzeit ihr Anerkennungsjahr im katholischen Kindergarten in Sulz absolviert. „Aber ich habe mir gedacht: Wenn ich’s jetzt nicht mache, dann werde ich es bereuen.“ Selbstverständlich sei das keine einfache Entscheidung gewesen, denn immerhin werde sie während der Ausbildung Termin um Termin haben. Sie sei aber schon im vergangenen Jahr darauf angesprochen worden, ob sie sich nicht einmal an der Reihe fühle.

In diesem Jahr wurde Daniela Lutterer vom Vorsitzenden der Winzergemeinschaft, Rolf Mauch, der Interessengemeinschaft (IG) Weinfest vorgeschlagen. Die IG ging gleich auf den Vorschlag ein. Danielas Vater Günter Lutterer ist selbst Zweiter Vorsitzender der Winzergenossenschaft — wenn er sich auch als Hobbywinzer bezeichnet. Der Industriemeister bewirtschaftet 30 Ar Reben, die er von seinen Eltern geerbt hat. „So bin auch ich mit der Arbeit in den Weinbergen aufgewachsen“ , sagt die frisch gekürte Weinkönigin. Mit ihrem älteren Bruder Markus sei sie oft mit in den Reben gewesen. Und Wein genießt sie natürlich auch gerne: „Bei einem Weinfestle trinke ich schon mal was.“ Bis jetzt sei der Weißburgunder ihr Lieblingswein. Aber das könne sich noch ändern. Im kommenden Amtsjahr werde sie genügend Gelegenheiten haben, ihre Sinne zu schärfen.

Mit ihrer Vorgängerin Stefanie Haug hat sich Daniela Lutterer schon ausgetauscht. „In jedem Jahr gibt es natürlich andere Höhepunkte“ , sagt sie, „bald sind in Kippenheim Bürgermeisterwahlen. Da werde ich sicherlich auch zum Einsatz kommen.“ Sie sei neugierig, was ihr das Amtsjahr bringe und freue sich darauf, eine Menge neuer Leute kennenzulernen. Die passionierte Trompeterin und Fußballerin steht jedenfalls mittendrin im dörflichen Leben. Zehn Jahre lang hat sie im Posaunenchor Trompete gespielt, und seit ein paar Jahren kickt sie in der Damenmannschaft des Sportvereins — noch nicht um Tabellenplätze, aber gegen so manche Freizeitmannschaften ist ihre Elf schon angetreten.

Auch im Dirndl posiert Daniela Lutterer beim ersten Fototermin selbstbewusst. Sie habe die Farben Orangebraun und Dunkelrot ausgewählt, erdige Farben, dem sich färbenden Weinlaub verwandt. Das habe ihr gefallen; sie blickt an sich herunter: „Ich glaube auch, das steht mir.“

Weihnachtskonzert in der Festhalle

Bericht aus der Badischen Zeitung:

KIPPENHEIM (ab) Traditionell zum Jahresabschluss lädt der Männergesangverein Liederkranz für Sonntag, 16. Dezember um 19 Uhr zum Weihnachtskonzert in die Festhalle ein.

Eingeladen zu diesem vorweihnachtlichen Abend sind insbesondere alle Freunde des Chorgesanges in der Bevölkerung. Mitwirkende beim Konzert sind der Posaunenchor unter der Leitung von Werner Siefert, der Männergesangverein Liederkranz mit Dirigent Stefan Rauber und der Männergesangverein Schutterbund aus Schuttertal unter der Leitung von Udo Wendle.

Maitrise vocale

Hermann Feist mit dem Chor
Hermann Feist beim Dirigieren
der Maitrise vocale sind in den letzten Vorbereitungen für das Lahrer Adventssingen, das am Dienstag, 4. Dezember, um 18 Uhr in der Stiftskirche stattfinden wird. Im Bild Bezirkskantor Hermann Feist mit Teilen des Kinderchors. Am Adventssingen beteiligen sich auch das Vororchester der Musikschule unter der Leitung von Claudia Bühler sowie der Kippenheimer Bläserkreis unter Leitung von Werner Siefert. (FOTO: BAMBERGER)