Glühwein, Strickmützen und Posaunenklänge

Viel Andrang in der weihnachtlich dekorierten Poststraße.

KIPPENHEIM (ib). Am Eingang steht ein großer Weihnachtsbaum, Lichterketten hängen über der Straße und über all stehen prächtig geschmückte Christbäume: Ein kleiner schmucker Markt ist der Weihnachtsmarkt in der Kippenheimer Poststraße. Wie gewohnt hatten Mitglieder der Werbegemeinschaft und Händler von auswärts am ersten Advent zum Bummeln durch die weihnachtlich geschmückte Poststraße eingeladen. Sie konnten sich über zahlreichen Besuch freuen, bereits zur offiziellen Eröffnung am späteren Samstagnachmittag waren die Besucher nur so herbeigeströmt, und auch zur späteren Stunde standen Leute an den Ständen, um noch den einen Glühwein oder das Gläschen Sekt in gemütlicher Runde zu genießen.

Bürgermeister Matthias Gutbrod, der zusammen mit Weinkönigin Nicole Hall und Werbegemeinschaftssprecher Hans Schillinger die Besucher begrüßte, verwies auf die lange Tradition des Weihnachtsmarkts und seinen Erfolg. Zudem lobte er auch die „familiäre Atmosphäre“ des Markts. Der war mit etwa 40 Ständen überschaubar. Man kennt sich, so dauerte dann der Bummel über den Markt für viele Besucher doch länger als gedacht, weil man hier und da gute Bekannte traf, mit denen man ein Schwätzchen halten konnte. Anziehungspunkt war auch die Verlosung am frühen Samstagabend. Die meisten Händler und Geschäftsleute aus der Post-, Haupt- und Querstraße lockten mit allerlei weihnachtlichen Waren, selbst gebasteltem und selbst gestricktem. Denn eine wärmende Mütze und einen dicken Schal konnte man trotz der Plusgrade immer noch gut gebrauchen. Groß war auch das Angebot an Speisen und Getränken.

Zum Markt Markt gab es auch ein Unterhaltungsprogramm. Zur Eröffnung spielte der Posaunenchor, ihm folgte mit Rebecca Siefert, Franziska Studer und Helene Preschle eine Akkordeongruppe vom Ettenheimer Harmonikaspielring. Die Familie Heck spielte an beiden Tagen an der Drehorgel. Am Sonntag unterhielten die Jagdhornbläser von der Lahrer Jägervereinigung und die Jungmusiker des örtlichen Musikvereins die Besucher.

Die kleinen Besucher wurden vom Nikolaus beschenkt. Kinder und Jugendliche hatten Gelegenheit im Jugendzentrum dessen neue Leiterin Melanie Bühler kennenzulernen. Wer Lust hatte, konnte dort Pool Billard spielen oder im Computerraum basteln. Leseratten konnten es sich in der Bibliothek gemütlich machen. Von 11 bis 17 Uhr war auch die ehemalige Synagoge zur Besichtigung geöffnet.

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